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time for a change |
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"In dir muss brennen, |
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Publikationen"Sechs Schritte aus der Burnout-Falle"Online-Veröffentlichung bei Businessvillage.de 16.09.2010von Ruth Hellmich, BodiLaut einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2009 empfinden acht von zehn Deutschen ihr Leben als stressig und jeder Dritte leidet an Dauerstress. Gleich in welcher Branche Sie arbeiten - der Arbeitsdruck nimmt zu, am Ende steht für viele der Totalausfall - Burnout. Mit einfachen Strategien lässt sich das aber vermeiden.6.00 Uhr. Der Wecker schellt. Kaum geschlafen. Wieder stundenlang wach gelegen. Aber das Meeting! Mit bleischwerem Körper steht er auf und beginnt kraft- und seelenlos den Tag. 21 Uhr zu Hause. Wieder kein Gute-Nacht-Kuss für die Kinder. Wieder der vorwurfsvolle Blick seiner Frau. Aber trotz Überstunden hat er nicht genug geschafft. Er nimmt sich vor: Morgen fange ich früher an!Solche Entscheidungen, oft in Bruchteilen von Sekunden gefällt, bestimmen den Weg der Burnoutbetroffenen. Highspeed-Modus. Länger, schneller, gleichzeitig. Das Privatleben wird zum Puffer für Mehrarbeit. Auch hier verplante Zeit statt Ruhe. Häufig unterschätzte Stressfaktoren kommen hinzu wie ungelöste Konflikte, unausgesprochener Ärger und Wut und innere Unzufriedenheit mit sich selbst, weil unpassende Erwartungen an sich selbst nicht erfüllt werden.Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2009 empfinden acht von zehn Deutschen ihr Leben als stressig und leidet jeder Dritte an Dauerstress. Im Jahr 2008 waren deutsche Arbeitnehmer mit Burnout-Symptomen fast zehn Millionen Tage krank geschrieben. Umgerechnet sind das etwa 40.000 Arbeitnehmer, die ein ganzes Jahr ausgefallen sind. Die Zahl der Erkrankten steigt. Experten sprechen von einer neue Volkskrankheit, von der jeder betroffen sein kann. Nach wie vor sind es Lehrer, Ärzte, Krankenschwestern und andere soziale Berufe und immer mehr auch Manager, Führungskräfte, Beschäftigte in der IT-Branche sowie Freiberufler und Selbständige.Zu oft haben wir in unserem Leben auf andere gehörtLeistungsabfall, Unkonzentriertheit, Schlafstörungen, Unfähigkeit abzuschalten oder sich in der Freizeit zu erholen, anhaltende Erschöpfung, Bluthochdruck, Ängste, das Gefühl von Überforderung, Teilnahmslosigkeit, Lustlosigkeit bis zu Depressionen und andere Symptome sollten als mögliche Signale beachtet werden. Um die Ineffektivität unserer Arbeit auszugleichen arbeiten wir jedoch mehr statt weniger. Folgen dieses – selbst verursachten – Teufelskreises können Hörsturz, Magengeschwür, Herzinfarkt oder andere stressmitbedingte Krankheiten wie Rückenprobleme, Diabetes oder Folgeerkrankungen eines geschwächten oder fehlgeleiteten Immunsystems sein.Doch nicht nur körpereigene Impulse nach Ruhe, Schlafen und Entspannen werden ignoriert. Wohlgemeinte Rat-Schläge von anderen werden als zusätzlicher Stress erlebt. Ihre Vorstellungen von einer besseren Lebensweise entsprechen meist nicht dem, was der – oft gegen seinen Willen – Beratene wirklich braucht. Er wehrt sich instinktiv und lehnt dabei vielleicht auch das ab, was ihm gut tun würde. Zu oft haben wir im Leben auf andere statt auf uns selbst gehört. Wir sind verunsichert: Was davon passt oder noch etwas anderes?In einer Welt, in der höchster Einsatz, Flexibilität und Erreichbarkeit 24 Stunden lang an sieben Tagen in der Woche gefordert werden und Highperformer auf gleichbleibend hohem Niveau der Maßstab sind, sind unser eigener Standpunkt und Mut für die Konsequenzen gefragt. Innehalten, nachfühlen, was für einen selbst passt und gegebenenfalls die Weichen des eigenen Lebens anders stellen, das ist der Schlüssel aus der Burnoutfalle. Spätestens bei Auftreten entsprechender Symptome ist eine Veränderung der Lebenssituation angeraten. Je früher desto besser– wenn der Betreffende erst „angekokelt“ und noch nicht verbrannt ist, sonst kann es zu spät sein.Nur wir selbst können etwas verändernIst es noch früh genug, kann ein Changemanagement in eigener Sache aus der Burnoutfalle führen. Manchmal ist dabei eine professionelle Unterstützung sinnvoll.
1.
Einsicht
2.
Erkennen der eigenen Verantwortung und der darin liegenden
Chance Eigene Impulse und Gefühle wahrnehmen
3.
Gefühl und Sensitivität für sich selbst entwickeln
4.
Ausprobieren Neue passende Verhaltensweisen und regelmäßig zum TÜV
5.
Integration
6.
Regelmäßiger Check Die Autoren:Rechtsanwältin Ruth Hellmich, Geschäftsleitung von CoachingTraining und Journalistin (BJV), ist seit 2001 überwiegend in Unternehmen als Trainerin, Coach und Mediatorin tätig. Sie ist Autorin des Fachbuchs „Führen mit Coaching – vom Potenzial zur Spitzenleistung“, Businessvillage, Reihe PRAXISWISSEN, 3. Auflage 2010. www.coaching-training.eu, www.newnews.de.Bodi, freier Journalist. www.pressevoice.blogspot.comzurück zu Publikationen
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"Führen mit Coaching - Vom Potenzial zur Spizenleistung" - Businessvillage, Reihe Praxisleitfaden, 2. Auflage, 2009
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